Berlin zieht immer mehr Menschen an, wodurch die Wohnungsnachfrage steigt. Um eine Wohnungsknappheit und steigende Mietpreise zu vermeiden, erarbeitet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt seit Anfang 2012 Empfehlungen für den Wohnungsmarkt. Der „Stadtentwicklungsplan Wohnen“ wird am 04.03.2013 erstmals öffentlich vorgestellt.

In der Stadt wohnen - unser gutes Recht! Foto: Anne Wispler
In der Friedrich-Ebert-Stiftung präsentieren der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller und der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe, zentrale Aspekte des Plans. Die Veranstaltung findet im Konferenzsaal der Stiftung (Hiroshimastr. 17 in 10785 Berlin) von 14.00 bis 19.00 Uhr statt.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit den Experteninnen und Experten über den Erhalt und die Förderung sozial gemischter Quartiere zu diskutieren. Interessierte können sich auf der Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung anmelden.
Informationen zu den Arbeitsprozessen des „Stadtentwicklungsplans Wohnen“ gibt es auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.
Quelle: SenStadt / Red. quartiersmanagement-berlin.de





Berlin hat einen reichen Erfahrungsschatz im Umgang mit dem Programm “Soziale Stadt”. Mit dem Berliner Quartiersmanagement nimmt die Stadt eine Vorreiterrolle ein, wie Stadtteile erfolgreich stabilisiert, Bürgerbeteiligung nachhaltig etabliert sowie soziale und ethnische Integration systematisch vorangebracht werden können.
Mittelkürzungen beim Etatentwurf des Bund-Länder-Programms “Soziale Stadt”, das einen Teil der Finanzierung des Berliner Quartiersmanagement zur Verfügung stellt, waren am 22.11.2012 Thema im Berliner Abgeordnetenhaus. Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, dazu: “Ich betrachte die starke Mittelkürzung als eine weitere, nachhaltige Schwächung des sozialen Miteinanders in den sozial benachteiligten Quartieren. Es ist das falsche Signal.”
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