Warning: preg_match() [function.preg-match]: Unknown modifier 't' in /kunden/324673_10437/webseiten/wordpress/wp-content/plugins/mobile-website-builder-for-wordpress-by-dudamobile/dudamobile.php on line 603
Stadtentwicklungspolitik muss ein zutiefst demokratischer und partizipativer Prozess sein – Soziale Stadt retten!

Stadtentwicklungspolitik muss ein zutiefst demokratischer und partizipativer Prozess sein

Von Redaktion. Abgelegt unter Allgemein  |   
Schlagwörter: , , , , , , , , , ,
Home Share this by email. Share on Facebook! Share on LinkedIn! Tweet this! RSS 2.0 

Staatssekretärin Hella Dunger-Löper. Foto: Anne Wispler

Auf dem Bundeskongress zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Kassel (12. – 13. Oktober) sagte die Berliner Staatssekretärin für Bauen und Wohnen, Hella Dunger-Löper:

“Stadtentwicklungspolitik muss ein zutiefst demokratischer und partizipativer Prozess sein, denn hier geht es um die direkte und unmittelbare Lebensumwelt der von den Entscheidungen betroffenen Menschen. Berlin ist hier sehr erfolgreich und dies ist der Grund, warum unsere Berliner Verfahren des Quartiersmanagements inzwischen weltweite Beachtung finden. Diese Strukturen wollen wir erhalten und ausbauen und deshalb setzt sich Berlin auch für die Wiederaufstockung der Bundesmittel für die Städtebauförderung ein.
Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit der Städtebauförderung, hat sie unsere volle Unterstützung. Dann muss der zuständige Bundesminister Ramsauer die Kürzungen für 2012/2013 umgehend rückgängig machen. Diese Konferenz und die Feierlichkeiten zum vierzigjährigen Bestehen der Städtebauförderung bieten einen guten Anlass hierfür.”

Stadtentwicklung hat ganz viele Facetten, wie der Kongress zeigte. Das im Rahmen des Bund-Länder-Programms “Soziale Stadt” entwickelte Berliner Quartiersmanagement ist mit seinen aktivierenden Elementen, wie Quartiersmanagementteams, Quartiersräten oder Quartiersfonds, zu einem Markenzeichen geworden. Priorität hat in Berlin das Thema Bildung, damit insbesondere junge Menschen neue Perspektiven erhalten.

Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen sagte auf dem anschließenden Empfang der Stadt Kassel:
“Gerade weil in benachteiligten Stadtteilen verschiedene Aufgabenfelder parallel zu bearbeiten und unterschiedliche Interessenlagen und Nutzergruppen zu berücksichtigen und einzubeziehen sind, ist es vor diesem Hintergrund sehr schmerzlich, dass das vergleichsweise bescheiden ausgestattete Programm “Soziale Stadt” so massiv gekürzt wurde. Nutzen und Kosten stehen nach meiner Überzeugung in einem so sinnvollen Verhältnis, dass die Kürzungen in diesem Bereich wieder rückgängig gemacht werden sollten. Dies gilt für die Städtebauförderung insgesamt, weil sie mit ihrem Anreizsystem zusätzliche Investitionen und viele positive Effekte auslöst. Und nicht zu vergessen, bleiben etwa 90 Prozent der Aufträge in der Region.”

Auf der Homepage der Bundesregierung “www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de” kann man derzeit ein nettes Imagefilmchen vom Kongress anschauen, das aber vor allem eines zeigt: Die Kommunen haben massive Probleme, Anworten darauf sind jedoch rar bis nicht vorhanden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*