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Stricken für den Erhalt der Sozialen Stadt – eine pfiffige Aktion in Hattersheim – Soziale Stadt retten!

Stricken für den Erhalt der Sozialen Stadt – eine pfiffige Aktion in Hattersheim

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Gegen soziale Kälte und für die Soziale Stadt: Der Hattersheimer Strickmob. Foto: Stadt Hattersheim am Main/Öffentlichkeitsarbeit

 

Eine schöne Idee aus dem hessischen Hattersheim: Der “Strickmob” soll helfen, das Stadtteilbüro und das Programm über das Jahr 2012 hinaus zu sichern. Jede/r kann mitmachen!

Am 9.2.2012 stellten Bürgermeisterin Antje Köster und Heike Bülter vom Stadtteilbüro der Caritas Main-Taunus mit Strickzeug in der Hand ihre Initiative vor. Wem das Stadtteilbüro am Herzen liegt, der oder die strickt, was das Zeug hält, lautet die Aufforderung. Zeit zum Stricken bleibt bis zum 16. März. Dann wird aus den Einzelteilen ein langer, wärmender Schal zusammengefügt, der als sichtbares Zeichen des Zusammenhalts die Fassade eines Stadtteiltreffs umschlingen wird. Der „Strickmob“ endet in einer Diskussionsveranstaltung mit Rahmenprogramm.

“Die Zukunft des Stadtteilbüros und der Sozialen Stadt Hattersheim hängt am seidenen Faden. Landesregierung und Bundesregierung wollen uns fallen lassen. Die Gemeinwesenarbeit soll nicht weiter gefördert werden. Aber wenn das soziale Netz dünner wird, müssen wir erst recht feste stricken, damit niemand durch die Maschen fällt!”, so die Bürgermeisterin.

Damit niemand durch die Maschen fällt. Foto: Stadt Hattersheim am Main/Öffentlichkeitsarbeit

Im Mai 2011 hatte sich Hattersheim mit zahlreichen anderen hessischen Kommunen sowie den freien Wohlfahrtsverbänden zum „Bündnis für eine Soziale Stadt“ zusammengeschlossen. Denn im Bundesetat 2012 stehen für das Programm – und zwar ausschließlich für Bauinvestitionen – nur noch 40 statt zuvor 95 Millionen Euro zur Verfügung.

„Das heißt für Kommunen wie Hattersheim, deren Programmlaufzeit beendet ist, gäbe es keine Möglichkeit der Anschlussförderungen. Wir würden also durch die Maschen des Förderprogramms fallen und könnten unser Erfolgsprojekt mit den Menschen aus der Hattersheimer Siedlung nicht fortsetzen“, erklärt Bürgermeisterin Köster. „Nicht nur durch Appelle sondern gerade durch Aktionen wie diese müssen wir die Entscheidungsträger in der Landes- und Bundespolitik von der Bedeutung der nachhaltigen Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf überzeugen.“

Mitmach-Infos gibt es hier und auf der Webseite der Sozialen Stadt Hattersheim.

Anne Wispler /PM Hattersheim

1 Kommentar

  1. Kommentare von Kornelius:

    Als Webmaster der Website http://www.hattersheim.org bin ich ganz nah dran am Hattersheimer Strickmob. Als ich von der Aktion hörte, war ich zunächst skeptisch, ob da überhaupt jemand mitmacht. Doch da habe ich mich wirklich getäuscht. Ich selbst bin ein sogenanntes “Siedlungskind”, bin also in der Hattersheimer Siedlung aufgewachsen. Was sich dort in den letzten 12 Jahren, seitdem das Programm Soziale Stadt dort installiert wurde, getan hat, ist wirklich unglaublich. Die Siedlung ist wieder deutlich lebenswerter geworden. Der Zusammenhalt der Bewohner ist viel größer geworden. Deshalb stelle ich auch meine Hilfe für die Website beim Strickmob zur Verfügung, da ich besser eine Website gestalten als einen Schal stricken kann. Die Unterstützung der gesamten Aktion ist einfach gewaltig und zieht immer grössere Kreise. Eine Übersicht über die gesamte Aktion findet man auf der bereits genannten Website oder direkt unter http://www.hattersheim.org/stricken.html
    Übrigens habe ich durch Unterstützung des Stadtteilbüros gelernt, solch eine Website aufzubauen. Das Programm “Soziale Stadt” muss – wie auch immer – in der Hattersheimer Siedlung fortgesetzt werden.

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